In den Bergen zu sein bedeutet für mich Freiheit, Erholung, Vollkommenheit und Sicherheit.
Bei der Frage, woher diese Gefühle wohl kommen mögen, möchte ich gerne einen Teil aus meinem Religionsjournal zitieren.
Vor 350 Millionen Jahren entstanden unsere heutigen Berge. Ihre Entstehungsgeschichte läuft auf die Tethys zurück oder auch das Urmeer genannt. Dieses Meer beinhaltete auf seinem Meeresgrund Sedimente aus Helvetikum, Penninikum und Ostalpin. Diese verschiedenen Gesteinsschichten füllten sich in dem absinkenden Trog der Tethys während Millionen von Jahren. Durch die Plattentektonik entstand ein Druck welcher sich einerseits auf die afrikanische Platte und andererseits auf die europäische Platte auswirkte. Durch diesen Druck wurde die Tethys eingeengt und der Meeresgrund faltete sich. Die Gesteinsschichten begannen sich zu lösen und wurden übereinander geschoben. Unsere Bergen entstanden zu einem Zeitpunkt vor 350 Millionen Jahre seither wurden sie stark eingeebnet.
In der Sprache der Symbole bedeutet diese Entstehungsgeschichte unserer heutigen Gebirge oft auch Konstanz und Sicherheit. Wir wissen, dass vor sehr langer Zeit unsere Landschaft nur mit endlosen Weiten und leer daliegenden Ebenen bestückt war. Durch die Tatsache, dass die Berge während unserer Lebzeiten und derer unserer Vorfahren immer schon da waren, verleihen sie uns eine Art Sicherheit. Vielleicht ist gerade diese Konstanz dieses „dauerhafte Dasein“ unserer Bergwelt ein bedeutsamer Kontrast zu unserem heutigen rastlosen Lebensstil. In einer Welt, wo Marketing und Ökonomie darauf ausgerichtet sind, dass der Mensch in seiner Existenz stets angesteuert wird, neue Wünsche und Ziele zu verfolgen. Der Schuhmacher und die Näherin haben längst schon ihren Platz geräumt, um den Mülleimern Einzug zu halten. Langlebiges und Andauerndes werden immer seltener gelebt. Dies zeigt sich nicht nur im ökonomischen Bereich unserer Umwelt, sondern auch Scheidungsraten schnellen in ihren Statistiken immer mehr in die Höhe. Die Menschheit ist bestrebt immer das Beste zu wollen, jedoch
hält das Beste nicht immer lang Zustrom und verlangt Fortschritte sowie Kurzlebigkeit.
Dies ist immer auch verbunden mit Rastlosigkeit. Ein Gegenpol beleuchtet die Berge. Vom Alltagsstress auszubrechen und in die Höhen zu fliehen. An einen Ort wo Ruhe, und Sicherheit Einzug hält. Wo die Mächtigkeit der Berge und die Vollkommenheit der Natur Dauerhaftigkeit und Vertrauen ausstrahlen. Wo das Einmalige Gefühl einkehrt mit allem um einem herum vereint zu sein.
In der Sprache der Symbole bedeutet diese Entstehungsgeschichte unserer heutigen Gebirge oft auch Konstanz und Sicherheit. Wir wissen, dass vor sehr langer Zeit unsere Landschaft nur mit endlosen Weiten und leer daliegenden Ebenen bestückt war. Durch die Tatsache, dass die Berge während unserer Lebzeiten und derer unserer Vorfahren immer schon da waren, verleihen sie uns eine Art Sicherheit. Vielleicht ist gerade diese Konstanz dieses „dauerhafte Dasein“ unserer Bergwelt ein bedeutsamer Kontrast zu unserem heutigen rastlosen Lebensstil. In einer Welt, wo Marketing und Ökonomie darauf ausgerichtet sind, dass der Mensch in seiner Existenz stets angesteuert wird, neue Wünsche und Ziele zu verfolgen. Der Schuhmacher und die Näherin haben längst schon ihren Platz geräumt, um den Mülleimern Einzug zu halten. Langlebiges und Andauerndes werden immer seltener gelebt. Dies zeigt sich nicht nur im ökonomischen Bereich unserer Umwelt, sondern auch Scheidungsraten schnellen in ihren Statistiken immer mehr in die Höhe. Die Menschheit ist bestrebt immer das Beste zu wollen, jedoch
hält das Beste nicht immer lang Zustrom und verlangt Fortschritte sowie Kurzlebigkeit.
Dies ist immer auch verbunden mit Rastlosigkeit. Ein Gegenpol beleuchtet die Berge. Vom Alltagsstress auszubrechen und in die Höhen zu fliehen. An einen Ort wo Ruhe, und Sicherheit Einzug hält. Wo die Mächtigkeit der Berge und die Vollkommenheit der Natur Dauerhaftigkeit und Vertrauen ausstrahlen. Wo das Einmalige Gefühl einkehrt mit allem um einem herum vereint zu sein.
1 Kommentar:
Liebe Maria
so schön, deine Erklärung, wieso uns Berge ein Gefühl von Sichherheit verleihen, wieso wir das gefühl haben, in der Nähe von ihnen Kraft zu tanken. Mir geht es nämlich genauso! Wirklich ruhig werde ich nur in den Bergen, dort fühl ich mich frei und doch sicher, behütet und lebendig. Du hast diese Gefühle mit der Entstehung der Berge begründen können. Super!
Ich wünsche dir weiterhin viele schöne Bergerlebnisse:)!
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