Als ich den Wochenimpuls gelesen hatte, überlegte ich mir, was ACHTSAMKEIT überhaupt heisst. Warum geben uns die Dozenten einen solchen Auftrag, was wollen sie damit erreichen? Viele Fragen kamen auf.
Am nächsten Tag schlug ich auf Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Achtsamkeit) nach, ich wollte wissen, was dieses grosse Wort überhaupt genau bedeutet.
hier einen Auszug davon:
Achtsamkeit ist die Anwendung der vollen Konzentration auf die Wahrnehmung.
Im Buddhismus hat die Achtsamkeit (= sati (Pali), smriti (Sanskrit)) einen zentralen Stellenwert: Achtsam sein bedeutet, ganz in der Gegenwart, im Hier und Jetzt zu sein und sich seiner Gefühle, Gedanken und Handlungen in jedem Augenblick voll bewusst zu sein (reine Wahrnehmung der Fülle, die sich im Augenblick bündelt, ohne sie zu beurteilen, einfach nur als Zeuge in sich ruhend).
mhhh, als ich diesen Abschnitt gelesen hatte, war mir klar, dass diese Aufgabe -Achtsamkeit in unserem Alltag - wohl kein einfaches Unterfangen wird. Vor allem an der PHR, ich meine, wir Studierenden (über-)leben momentan einfach nur für die Zukunft. Der Unterricht, die Gespräche und unsere Gedanken spielen wohl sehr oft mit "was und wie wird es wohl im Sommer aussehen". Wir beklagen uns nicht wenig, wie viel Aufgaben wir bis im Juli noch zu erledigen haben usw.
Zu oft vergessen wir aber, dass unser Leben in der Gegenwart abspielt, im hier und jetzt - eben in der Gegenwart und nicht in der ungewissen Zukunft!
Wäre es nicht angebrachter wir würden die verantwortungslose Zeit in der PHR geniessen, von den einzelnen Modulen profitieren (auch wenn sie für die nahe Zukunft irelevant sind), das geniale Gebäude würdigen, das Wetter geniessen, usw. Wenn wir ständig in die Zukunft blicken, verpassen wir einiges, denn das Leben findet im Jetzt statt.
Ich glaube aber kaum, dass die M&U Dozenten, diese Gedanken und Erkenntnisse erzeugen wollten. Viel eher, denke ich, wollten sie die Wahrnehmung auf die Umwelt und das eigene Handeln richten. Dies gelang mir nur vereinzelt. Nur dann, wenn ich keine Mitmenschen um mich hatte und wenn ich mir genügend Zeit nahm. Mir fiel auf, dass ich wohl meine Konzentration und Wahrnehmung auf etwas richten kann, jedoch fing ich gleich an zu werten, zu kategorisieren. (siehe oben in der Definition des Wikis: reine Wahrnehmung der Fülle, die sich im Augenblick bündelt, ohne sie zu beurteilen, einfach nur als Zeuge in sich ruhend). Gerne würde ich für einmal in einer solchen Gesellschaft leben, wo stark achtsam lebt. Sicherlich könnte unserer westliche Welt einiges davon lernen.
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