Mittwoch, 23. Mai 2007

Agenda 21 und mein Auftrag als Lehrperson

Kinder interessieren sich für unsere Welt. Wissensdurstig wollen sie alles erfahren über heute und die Zukunft. Als Lehrpersonen können wir viel dazu beitragen, die Kinder im Sinne von Agenda 21 zu unterrichten.

vernetzter Unterricht
Ab dem Sommer 2007 werde ich gezielt darauf achten, den Schülerinnen und Schüler einen Mensch und Umwelt Unterricht anzubieten, welcher nachhaltig wirkt. Vernetzter Unterricht ist ein Teil der viel dazu beitragen kann. Einerseits lernen die Kinder die Komplexität an jedem einzelnen Thema kennen und andererseits verstehen sie welchen Einfluss die Zukunft auf die Angelegenheit haben kann und was jeder einzelne beitragen kann, um eine Verbesserung vorzunehmen.

Projekttage oder Projektwochen
Solche Veranstaltungen gewähren den Kindern tieferen Einblick ein Thema vollumfänglich zu bearbeiten. Durch herangezogene Experten können Teilnehmer und Teilnehmerinnen ins staunen versetzt werden. Auch die von Herr Herz vorgeschlagenen internationalen live-Schaltungen fände ich sehr sinnvoll.

öffentliche Präsentationen
Der Aspekt der öffentlichen Präsentationen über Themen der Agenda 21 gefällt mir ausgezeichnet gut. Wie oft werden wir in der Stadt von erwachsenen Menschen auf Projekte angesprochen? Und wie oft hasten wir an ihnen vorbei? genervt oder ängstlich über „Geldabluchserei“ gehen wir schnell an ihnen vorüber ohne jegliches Interesse zu zeigen. Kinder hingehen sind „Hingucker“ alleine. Sie könnten einfacher Aufmerksamkeit auf sich ziehen und man hört ihnen gerne zu.
Ein Projekt über ein Thema würde sich deshalb sehr gut eignen. Die Schülerinnen und Schüler könnten in der Öffentlichkeit Beiträge leisten wie Schaufenster mit ihren Themen ausstellen, Red und Antwort stehen oder Strassentheater aufführen.

eigene Schule unter die Lupe nehmen
Dieser Gesichtspunkt scheint mir gerade aus dem Grund, dass sich die Kinder zum grössten Teil ihres Lebens in Schulen aufhalten, sehr wichtig. Gerade in Bezug auf unser Blogthema, könnte das Thema Abfall mit den Kindern behandelt werden. In Projekten finden die Schülerinnen und Schüler heraus, wie viel Abfall pro Woche in der Schule entsteht, wie der Vergleich zu anderen Ländern aussieht oder wie eine Verminderung des Abfalls angegangen werden könnte.

Egal in welchem Projekt die Schule tätig ist für die Agenda 21. Aus meiner Sicht ist es wichtig, neues Wissen an die Schülerinnen und Schüler zu vermitteln, welches sie auch anwenden und leben können. Dazu gehören immer auch Werte und Normen. Diese können im Falle der Agenda 21 nirgends besser gelernt werden als im interkulturellen Austausch mit anderen Kindern oder Menschen.

1 Kommentar:

katrein hat gesagt…

Liebe Maria. Du hast wirklich das Wichtige und Essentielle aus diesem Text herausgearbeitet. Unzufrieden mit meinem Text, wollte ich nach dem veröffendlichen wissen, was andere denn diese Woche so geschrieben haben. Dein Text ist mit anderen verglichen wiklich kurz und bündig. Und das ist ein Kompliment! Denn der Text war
wiklich nicht einfach auf den Punkt zu bringen. Chapeau!!!
Katharina Enz, LG 04 E