Diesen Artikel finde ich sehr anregend. Die aufgeführten praktischen Beispiele sind motivierend. Zukünftig selber mit der Klasse oder viel besser mit dem Schulhaus ein solches Projekt anzugehen finde ich sinnvoll und realistisch. Ich stimme mit der Meinung von O. Herz überein, dass Kinder eine der wichtigsten Ressourcen unserer Welt sind.
Mir gefällt die Idee der Schulpartnerschaft mit einer Schule in einem fremden Land. Ebenso gefällt mir der Vorschlag, ein Jahr lang nach Agenda 21 Versammlungen abzuhalten und Problemstellungen Fachkundig zu bearbeiten. Ich finde es einleuchtend, dass mit dieser Methode Kinder wichtige Fertigkeiten wie Organisieren, Kommunizieren, Publizieren lernen. Wichtig finde ich die Zusammenarbeit mit Personen ausserhalb der Schule. Denn fast aussschliesslich im Kontakt mit „aussen“ ist es möglich für das Leben und nicht „nur für die Schule“ zu lernen. Mir gefällt das praktische Beispiel des Einbezugs eines Kaufhauses. Dies liesse sich nicht nur in einer Stadt verwirklichen sondern auch im Schaufenster des Dorfbäckers. Sehr wichtig ist aus meiner Sicht das tagtägliche Umsetzten eines Punktes nach Agenda 21, zB. Wasser, Papier oder Strom zu sparen. Dazu eine Wette abzuschliessen, ist zusätzlich motivierend.
Die Schule ist der geeignete Ort möglichst viele Leute anzusprechen, denn wie im Artikel erwähnt, gehen ALLE Kinder und Jugendliche aus allen Schichten zur Schule, diese haben Eltern und Verwandte und können Ideen, Werte weiter tragen und vermitteln.
Toll ist die Idee des Schüleraustausches über die Landesgrenzen hinweg. Dies wäre aber ein kantonales oder sogar staatliches Projekt und nicht nur von einem Schulhaus realisierbar. Die Idee würde ich aber voll unterstützen.
Untenstehende Aussage im Text gefällt mir besonders gut und zeigt mir, dass es zentral ist, die Schülerinnen und Schüler dort abzuholen, wo sie stehen, von ihren Interessen und Bedürfnissen auszugehen. Dies bedeutet für mich, von ihren Problemen auszugehen und diese erst nach und nach aus „weitsichtigerer“, später globaler Sicht zu betrachten.
„Wenn das Leben keine Vision hat, nach der man sich sehnt, die man verwirklichen möchte, dann gibt es auch kein Motiv, sich anzustrengen.“ (Erich Fromm)
Abfall eignet sich gut als Teilthema der Agenda 21. Im Schulzimmer wird mit Trennen von Abfällen begonnen, die Kinder werden dazu angehalten, ihren Znüni möglichst „abfallarm“ einzupacken. Im Schulhaus gibt es ebenso die Möglichkeit, de Abfälle getrennt zu entsorgen. Ein Schulhauskompost kombiniert mit einem Schulgarten wäre super. Falls es die Lage der Schule zulässt, wäre ein Schulgarten mit eigenen Karotten, Äpfeln, etc sehr schön. Die Erzeugnisse könnten am Pausenkiosk verkauft werden, den Garten würden die Klassen abwechselnd betreuen.
Bachputzen ist auch eine gute Sache um den Kindern eindrücklich begreifbar zu machen, wie unangenehm achtlos weggeworfene Abfälle sind. Dazu erscheint ein Artikel in der Zeitung, der alle Einwohner aufmerksam macht auf die vielleicht vergessene Problematik.
Freitag, 25. Mai 2007
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