Dienstag, 17. April 2007

Gedanken zum Wochenimpuls 1

In meiner Lebensumwelt entdecke ich einige positive Elemente nachhaltiger Entwicklung in Bezug auf das Thema Abfall. Wenn ich umherschaue, ist unsere Lebensumwelt hier in der Schweiz sehr sauber und nirgends sind grosse Abfallberge zu entdecken. Einmal in der Woche sind in den Wohnquatieren Abfallsäcke zu sehen, die von der Entsorgung abgeholt werden, so nur einige Stunden auf der Strasse stehen. In der Schweiz ist die Sauberkeit ein hoher Grundsatz und auf deren Einhaltung wird auch geachtet. Überall sind Container für die Abfalltrennung vorzufinden. Stahlblech, Aluminium, Pet-Flaschen, Plastikmilchflaschen, Batterien, Karton und Papier werden separat entsorgt. Altmetall kann bei einer Sammelstelle abgegeben werden oder beim Altmetallhändler zurückgebracht werden. Auch für elektronische Medien gilt, sie beim Händler zurückzugeben. Möbel können an Brockenhäusern verkauft werden. Es herrschen klare Weisungen und Richtlinien für die Entsorgung.

Die Entsorgung von Gütern kann aber auch einem sozialen Zweck dienen. Dies können Sammelaktionen sein, bei denen die Materialien gesammelt, verpackt und in ärmere Länder gebracht werden. Ein Beispiel dafür erlebte ich gerade dieses Wochenende wieder, als bei uns in der Nähe die jährliche Rumäniensammlung stattfand. Die Güter so zu entsorgen, finde ich sehr gut. Denn so können wenigstens noch andere Menschen von Gütern profitieren, die unserem Lebensstandart nicht mehr entsprechen.

Die Abfallproduktion und Entsorgung von Gütern ist in unserem Land sehr gross. Unsere Konsumgesellschaft produziert viele Sachen und diese müssen dementsprechend verpackt werden. Durch die verschiedenartigen Verpackungen wie Plastik, Aluminium oder Karton ergibt sich viel Abfall, der auch wieder entsorgt werden muss. Dass die Entsorgung geregelt und dementsprechende Einrichtungen vorhanden sind, finde ich angemessen und nötig. Ich bin aber gegen die überflüssige Menge an Verpackungen, die bei vielen Lebensmitteln vorzufinden sind. Lebensmittel sollen mit möglichst wenigen Materialien verpackt werden. So soll doch der Konsument auf geringer und umweltfreundlicher Verpackung beim Kauf achten. .

In unserer Lebensumwelt, vor allem in Städten kann oftmals beobachtet werden, wie einige Menschen ihren Zigarettenstummel, ihren Kaugummi oder die Verpackungen ihres Fast-Food Essen auf die Strasse werfen und so entsorgen. Diesem inakzeptablen Verhalten soll meiner Meinung nach entgegengewirkt werden. In der letzten Woche stiess ich in einem Zeitungsartikel auf dieses aktuelle Problematik. Im Wallis wird es so gehandhabt, dass Personen, die dagegen verstossen, eine rote Karte bekommen. Auf diese Weise den Leuten ihr fehlerhaftes Verhalten aufzuzeigen, finde ich angemessen. (Dieser Artikel ist im Migros Magazine Nummer 15 vorzufinden)

Mir ist es wichtig, dass dieses Thema auch in der Schule behandelt wird. In der Schule soll den Kindern einige Grundlagen für den Umgang mit Abfall vermittelt werden. Sie sollen in die Abfalltrennung eingeführt werden und dies soll tagtäglich praktiziert werden. In jedem Schulzimmer soll eine Vorrichtung vorhanden sein, in die altes Papier oder Karton entsorgt werden kann. Meiner Meinung nach soll das Thema weiter vertieft werden, indem Altpapiersammlung stattfinden oder die Kinder Kehrrichtverbrenungsanlagen besuchen. Durch diese Vertiefung werden die Kinder auf die Problematik aufmerksam gemacht und lernen den sinnvollen Umgangs mit Abfall kennen.


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