Wie erging es Ihnen bei der Auswahl der mitgebrachten Gegenstände?
Nach welchen Kriterien wählten Sie Ihre Gegenstände aus? Wir haben unsere Ramsch-Kisten und Gestelle durchsucht nach Dingen, die wir nicht mehr brauchen und die andere vielleicht sammeln. Wir haben Dinge ausgewählt, die wir schon lange weggeben wollten.
Nahmen Sie sie schweren, leichten Herzens mit? Warum?
Es fiel uns allen leicht, uns von den Gegenständen zu trennen.
Was löste es bei Ihnen aus, durch die Räume zu gehen und eine grosse Anzahl Gegenstände, die eigentlich Ihren Kolleginnen und Kollegen gehörten, zur freien Mitnahme vorzufinden?
Es gibt sehr viel Ramsch. Man fragt sich, wie viele unnütze Dinge zu Hause herumstehen. Die grosse Menge ist eher abstossend, man mag gar nicht richtig hinsehen. Einige Dinge wären eventuell noch brauchbar, aber wir hatten keine Lust, wieder etwas nach Hause zu schleppen.
Vielleicht sind nicht alle Ihre Gegenstände an eine andere Person weitergegangen.
Was empfinden Sie dabei?
Es wundert uns nicht, denn wir würden die Gegenstände auch nicht mitnehmen. Dies ist jedoch nicht weiter schlimm, da wir wissen, dass die Dinge ins Brockenhaus überbracht werden. Dort haben die Gegenstände mehr Verwendung als bei uns, da sie ein spezielles Zielpublikum ansprechen.
Habe ich mehr gebracht als genommen oder umgekehrt? Warum? (Es gibt für beides gute Gründe)
Alle von uns haben mehr gebracht als genommen. Man nimmt nur noch das nach Hause , was man wirklich braucht. Man überlegt sich zweimal, ob es sich lohnt, den Gegenstand mitzunehmen.
Wie könnte eine solche „Bring-und-Hol-Aktion“ in Ihrer Schulpraxis umgesetzt werden?
Wir würden die Aktion durch ein Thema eingrenzen. zB: Spielsachen, Gesellschaftsspiele. Wir könnten die Gegenstände nur für eine beschränkte Zeit ausleihen und dann weiter geben. Dadurch würden die Kinder viele Spiele kennen lernen.
Sonntag, 3. Juni 2007
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